4. Geist, Seele und Leib des Menschen

GA 67/1918-02-28/p017 ·1918-02-28 · original (original)
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So bereitet sich der Geistesforscher durch dieselben Mittel, mit denen die Wissenschaft sonst zu ihrem Schlußresultat kommt, im Anfang vor, um geistig beobachten zu können, so daß das Geistige für ihn eben als Erfahrung auftritt, wie für die äußeren Sinne die physisch-sinnliche Welt. Dadurch kommt dasjenige zustande, was ich ungern hellsichtiges Anschauen der geistigen Welt nenne, ungern aus dem Grunde, weil ja heute noch vielfach, wenn man von einem hellsichtigen Anschauen der äußeren Welt spricht, auf ältere abnorme Zustände des menschlichen Seelenlebens hingewiesen wird und man absichtlich oder unabsichtlich die ernste, strenge Methode der Geisteswissenschaft verwechselt mit allerlei krankhaften und dilettantischen Methoden, durch welche die Menschheit heute oftmals in die geistige Welt eindringen will. Über solche Dinge werde ich näher in dem Vortrage über die «Offenbarungen des Unbewußten» sprechen.

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