Die Offenbarungen des Unbewussten vom geisteswissenschaftlichen Gesichtspunkt

GA 67/1918-03-21/p012 ·1918-03-21 · original (original)
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Ein anderes, das sich ergibt durch ein unmittelbares Ergreifen des geistigen Lebens, ist dieses, daß man weiß, derjenige, der drinnen steht im geistigen Leben, schließt sich wiederum durchaus von der geistigen Welt, der das Ewige der Menschenseele angehört, aus, wenn er irgendwie seinen freien Willen aufgibt und unter irgendeinem Zwang oder unter einem suggerierten Einfluß dasjenige, was er in der Seele hat, durch seinen Leib in Handlungen oder dergleichen oder auch nur durch die Sprache zum Ausdruck kommen läßt, wenn nicht alles, was bei ihm durch den Leib zum Ausdruck kommt, durch den Willen vermittelt ist. So ist eine Grundbedingung für das Erleben der geistigen Welt die Anerkenntnis dessen, daß das Leibliche sich nicht beteiligen darf bei dieser Erkenntnis. Die andere Grundbedingung ist die, daß der Mensch versuchen muß, alles dasjenige, was er durch seinen Leib vollführt, aus seiner Urteilskraft, aus seinem freien Willensentschluß heraus folgen zu lassen.

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