Die Offenbarungen des Unbewussten vom geisteswissenschaftlichen Gesichtspunkt

GA 67/1918-03-21/p037 ·1918-03-21 · original (original)
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Noch vieles könnte man hinzufügen. Es würde in gleicher Weise zeigen, wie diese Grenzgebiete des menschlichen Seelenlebens hinweisen auf etwas, was allerdings ein sonst unbewußt Bleibendes ist, aber durchaus nicht das für den Menschen eigentlich bedeutungsvollste Unbewußte zur Offenbarung bringen kann, die geistige Welt, der der Mensch mit seinem freien unsterblichen Teil angehört. Von all diesen Erscheinungen bleibt nur das Traumleben, als gewissermaßen noch im Normalen drinnenstehend, weil da der Mensch nicht durch sein Leibliches erlebt, sondern durch sein Geistig-Seelisches, und damit anstößt an das Leibliche und an das physische Erleben. Daher ist der Mensch auch dem Traumleben gegenüber in der Lage, Korrektur in der richtigen Weise zu üben und es in der richtigen Weise in die übrige Wirklichkeit orientierend hineinzustellen, während er nicht imstande ist, dasjenige, was er durch seinen Leib erlebt an Halluzinationen, an Visionen, an Erscheinungen des Somnambulismus und des Mediumismus, in normaler Weise kritisch in das übrige Leben hineinzustellen.

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