22. Esoterisches Christentum

GA 68a/1906-11-27/p018 ·1906-11-27 · original (original)
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Der letzte Akt der Mysterien des Geistes war der, wo der Mensch in eine Art von Schlafzustand versetzt wurde. Man hatte dafür gesorgt durch die Vorbereitung, dass, wo das Alltagsbewusstsein heruntersank, dort sein Bewusstsein nicht aufhörte. Drei Tage und drei Nächte lag der Mensch in den Mysterientempeln in einem anderen Bewusstseinszustand; der Bürger und Teilnehmer einer anderen Welt. Dann wurde er von dem Priesterweisen wieder erweckt. Er bekam einen neuen Namen. Er war ein Eingeweihter, ein Wiedergeborener. Von den Mysterien des Geistes konnte man sagen: «Selig sind, die sie durchgemacht haben, selig sind, die da schauen!»

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