Bibel und Weisheit II

GA 68a/1907-05-24/p027 ·1907-05-24 · original (original)
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Das ist nur einer der Begriffe, die wir entwickeln können. Weiter in noch fernerer Vergangenheit, da würden wir kommen in die Entwicklungslinie des geistigen Menschenkernes hinauf zu dem Geist selbst. Und auch in jenen alten Zeiten hat das alte Bewusstsein zurückgeblickt auf den Zeitpunkt, wo die Seele und der Geist noch vereinigt waren mit der göttlichen Urgeistigkeit; innerhalb dieser war unser geistig-seelischer Menschenvorfahr. Das, was Sie heute Ihr Ich nennen, Ihre intimste innerliche Wesenheit, das war damals, als es noch nicht sich vereinigt hatte mit Ihrem Leib, das war damals in jener göttlichen Urwesenheit darin. Da war sie vor allen Dingen in einem Zustand, den wir bezeichnen müssen als den der Geschlechtslosigkeit. Geist und Seele haben kein Geschlecht. Sie haben ein Geschlecht dadurch, dass Sie einen geschlechtsmäßig gebildeten Leib anziehen, aber Ihr innerstes Wesen ist nicht geschlechtlich. Auch diese Seele unterlag einer Entwicklung, auch auf diese blickt jeder Geistesforscher zurück, und er sah Mann und Weib, vereinigt in einem, bevor in der Außenwelt uns entgegengetreten sind die zwei Geschlechter. Der Geist des Menschen, der Geist, der noch nicht geschlechtlich war, der beide Geschlechter in sich vereinigte.

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