Die Gefahren der Einweihung

GA 68a/1907-12-19/p018 ·1907-12-19 · original (original)
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Die realen Tatsachen haben sich nicht geändert, nur seine Gefühle und Empfindungen; die Tatsachen waren schon da, bevor er sie erkennen konnte, geändert hat sich nur seine Erkenntnis der Tatsachen. Da muss der Mensch furchtlos und ruhig bleiben. So einfach sich das ausnimmt, so schwer ist das durchzuführen. Wenn es aber nicht durchgeführt wird, dann tauchen auf in dem Menschen Gefühle von Angst und Schrecken vor den geistigen Welten. Das ist nichts Gleichgültiges, denn das sind reale Gewalten. Es gibt Wesen in der geistigen Welt, für die sind die Furchtgefühle, die wir ausströmen, willkommene Nahrung. Sie leiden an Auszehrung, wenn sie diese Nahrung nicht erhalten. Sie umgeben den Menschen wie Vampire; wenn man ihnen Nahrung gibt in Furcht- und Angstgefühlen, dann ziehen sie sich ganz voll damit. Da muss der Mensch feststehen; er muss sich alle Furchtgefühle gründlich abgewöhnt haben, wenn er den Eintritt suchen will. Auch andere Gefühle, die er aus der sinnlichen Welt mitnimmt, muss er lange vorher ablegen, denn sie werden zu Nachteilen, zu furchtbaren Hemmnissen in diesen Welten. Das sind alle negativen Gefühle: Ehrgeiz, Eitelkeit, Zorn, Hass, Ärger, Egoismus. Diejenigen Gefühle, die im gewöhnlichen Leben wenig bedeuten, werden zu wahrhaften Ungeheuern in Bezug auf ihre gefährliche Seite. Der Mensch, der eintritt in diese höheren Welten und diese Gefühle noch nicht abgelegt hat, bietet willkommene Nahrung für diese Wesen. Er braucht sie nicht zu sehen, aber sie zerstören seinen physischen Gesundheitszustand; sie ruinieren sein Nervensystem, seinen Schlaf. Alles das ist wahr!

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Cite: GA 68a/1907-12-19/p018 · edition original