Religion, Wissenschaft und Theosophie

GA 68a/1908-01-31/p012 ·1908-01-31 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

Nachdem wir gesehen haben, dass nicht nur einer Willkür die theosophische Weltanschauung entspricht, wollen wir hindeuten auf die Orte, wo die Theosophie aufklärend und Licht verbreitend zu wirken hat. Die äußere Wissenschaft beschäftigt sich nur mit dem, was sich aus der äußeren Erfahrung heraus ergeben kann. Wer würde denn nicht mit dieser äußeren Wissenschaft übereinstimmen, seit dem, was von Kopernikus, Galilei, Kepler bis zu Kirchhoff und [Bunsen], bis zu all denen, die in unsern Tagen hineinleuchten in die Welt des Materiellen, der Menschheit gegeben worden ist? Wir könnten nennen eine lange Reihe von wunderbaren Ergebnissen moderner Wissenschaft. Der Theosoph hat keinen Grund, seine Bewunderung gegenüber dieser Tatsachenwelt zurückzuhalten. Die moderne Wissenschaft hat es aber gerade dadurch zu ihrer Höhe gebracht, dass sie sich beschränkte auf den Umkreis der äußeren Welt.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/68a/1908-01-31/p012.json
Cite: GA 68a/1908-01-31/p012 · edition original