Religion, Wissenschaft und Theosophie

GA 68a/1908-01-31/p022 ·1908-01-31 · original (original)
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Ist denn der physische Leib selbst etwas so Einfaches? Auch ihm gegenüber kommen wir nicht mit einer gewöhnlichen Erklärung aus. Dieselbe Wesenheit, die abends beim Einschlafen in die Bewusstlosigkeit versunken ist, die sagt wieder zu sich «Ich» am Morgen. Der denkende Weltenbetrachter muss es begreiflich finden, wenn der Geistesforscher ihm sagt: Wenn wir den Menschen betrachten von der Geburt an bis zum Tode, so sehen wir sein Wesen keineswegs im Physischen erschöpft. Nur wenn wir uns dem kurzsinnigsten Vorurteil hingeben, können wir stehen bleiben bei dem, was uns wirklich aus der sinnlich-physischen Welt heraus als der Mensch erscheint.

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