Religion, Wissenschaft und Theosophie

GA 68a/1908-01-31/p025 ·1908-01-31 · original (original)
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Dieses andere Geistige, was sich im werdenden Menschen entfaltet, bleibt beim schlafenden physischen Menschen. Im Bette liegen bleibt beim schlafenden Menschen der physische Leib, aber auch noch mit einem Geistigen verbunden. Dieses Geistige, was wir nach und nach sich entfalten sehen, von der Kindheit an, was da war vor der Geburt, was da war vor der Empfängnis, das nennen wir des Menschen Ätherleib. Wie wir den Träger der Gefühle, Leidenschaften und Begierden im Astralleib sehen, nennen wir das, was wir im Menschen heranwachsen sehen, den Äther- oder Lebensleib. Keine Pflanze ist ohne den Äther- oder Lebensleib. Er ist bei der Pflanze noch beschränkt darauf, dass er die Kräfte des Wachstums und der Fortpflanzung regelt. Aber bei dem Menschen ist er der Träger aller geistigen Anlagen, der Gewohnheiten, des Gedächtnisses. Er wird beim Menschen immer mehr Träger eines höheren Geistigen, wird immer mehr Lebensgeist. So, wie, wenn der Schlaf eintritt, das Ich mit dem Astralleib den Menschen verlässt, so verlässt im Tode den physischen Leib der Äther- oder Lebensleib, und der physische Leib zerfällt.

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Cite: GA 68a/1908-01-31/p025 · edition original