39. Der Ursprung des Bösen

GA 68a/1908-02-20/p027 ·1908-02-20 · original (original)
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Wer sind diese? Dieselben sind es, die ihre Weisheit haben hineinfließen lassen in den Kosmos der Weisheit, dieselben, die aufgebaut haben aus ihrer schaffenden Weisheit heraus diesen «Kosmos der Weisheit». Was wir heute fertig vor uns haben, geschaffen ist es worden von diesen Wesenheiten. Sie sind die Besitzer der produktiven Weisheit; sie haben ihre Weisheit hineingelegt. Diese Wesenheiten haben sich dadurch, dass sie sich vorher auf dem Kosmos der Weisheit als schöpferisch in Bezug auf die Weisheit entwickelt haben, eine Fähigkeit erworben, dass sie auf der Erde sozusagen einträufeln die Liebe allen Erdenmenschen, und Stück für Stück fließt diese Liebe auf die Erde ein. Wir brauchen nur einen kurzen Blick auf diese Erde zu werfen, da sehen wir, wie sich die Liebe so nach und nach entwickelt - sie tritt uns in uralten Zeiten in engsten Grenzen entgegen. Wer liebte sich in uralten Zeiten? - Zunächst nur kleine Gruppen Blutsverwandte. Weiter sehen wir die Liebe sich über die engste Blutsverwandtschaft hinaus ausbreiten, immer weiter wird der Kreis, den die Liebe zieht, wir sehen zunächst nur die engsten Verwandten sich heiraten, wie dann die Liebe sich ausdehnt über einen ganzen Stamm, wie dann im Alten Testament das ganze Volk geliebt wird und wie jeder, der nicht zum Volk gehört, fremd ist. Weit ist der Weg, aber wir haben den großen Schritt gemacht, wo die Liebe von dem Prinzip der Blutsverwandtschaft hinübergeführt wird in das Geistige bis zu dem großen Bruderbund, der die Erde umspannen soll, bis zu dem Christusprinzip. Darauf bezieht sich auch der Spruch:

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Cite: GA 68a/1908-02-20/p027 · edition original