Die Zehn Gebote

GA 68a/1909-02-26/p011 ·1909-02-26 · original (original)
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Für die Geisteswissenschaft ist aus ihrer Forschung heraus alles Materielle eine Wirkung des Geistigen bis auf den Stoff selbst, der nichts ist als eine Wirkung des Geistig-Seelischen; selbst der physische Leib ist nur ein Ausdruck des Geistig-Seelischen. So steht hinter dem Physischen also noch ein anderes Glied der menschlichen Wesenheit, der Träger von Lust und Leid, Trieben, Begierden und Leidenschaften und Empfindungen, die des Abends beim Einschlafen hinuntersinken ins Dämmerbewusstsein und morgens beim Erwachen wieder auftauchen. Dieses Glied der menschlichen Wesenheit nennt man in der Geisteswissenschaft den Begierden- oder Astralleib, und den hat der Mensch gemeinsam mit allen Tieren. Nachts verlässt dieser Astralleib den physischen Körper, um beim Erwachen wieder in ihn einzutreten.

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