28. Ursprung und Wesen des Menschen
Über die Art dieser Forschung kann man Näheres erfahren in meinem «Luzifer» Nr. 14-18 in dem Aufsatz «Akasha-Chronik». Es gibt somit dreierlei Chroniken: Die Akasha-Chronik, die geschriebene Bücherchronik, die wir seit circa 6000 Jahren besitzen, und die Chronik der Natur. Wo jetzt das atlantische Meer flutet, lag vor langer, langer Zeit der Erdteil Atlantis. Unsere dort lebenden Vorfahren hatten noch keinen Verstand entwickelt. Andere Kräfte, die jetzt abgestumpft sind im Menschen, konnten sie benutzen. Wie wir jetzt imstande sind, aus der Kohle eine Kraft zu entwickeln, eine treibende Kraft, oder besser gesagt, wie die Kohle in treibende Kraft umgesetzt wird, so verstanden die damals lebenden Menschen, die Samenkraft, das heißt die Kraft, die im Samenkorn liegt, die es befähigt, durch die Schale hindurch den Keim zu treiben, zu benutzen und sie in eine vorwärts treibende Kraft umzusetzen. Die Willenskräfte waren stark entwickelt. Wovon rührte das her? Das Ich, das jetzt Besitz ergriffen hat vom physischen Gehirn, konnte in diesem damals noch nicht wirken, denn ein Gehirn gab es noch nicht. Es wirkte vielmehr damals im Ätherleib, ebenso kraft- und machtvoll im Ätherleib, wie jetzt im physischen Gehirn. Der Ätherleib war befruchtet mit dem göttlichen Ich.
Cite:
GA 68b/1905-10-14/p039 · edition original