38. Die Ideale der Menschheit und die Ideale der Eingeweihten

GA 68b/1906-01-16/p018 ·1906-01-16 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Da keine professionellen Stenogramme vorliegen, handelt es sich oftmals um notizenhaft festgehaltene Zusammenfassungen oder Berichte.» (Since no professional shorthand transcripts exist, these are often summaries or reports kept in the form of notes.). The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 68b). The translation is the maintainer's, not a published one.

Die wirklichen Eingeweihten werden nicht leugnen, dass sie Eingeweihte sind, aber sie werden sagen, dass es unmöglich ist, zunächst die tiefsten Gesetze des Daseins, die verborgenen Kräfte zu enthüllen. Ein Eingeweihter mag sogar mit Worten sein Geheimnis erzählen, aber die Welt wird es nicht bemerken. Gar mancher ist unter den Menschen in seinem äußeren Beruf das, was man etwas Gewöhnliches nennt; er könnte ein Schuhmacher sein wie Jakob Böhme, aber er ist für seine Umgebung nicht erkennbar als Eingeweihter. Das, was er weiß, ist eine geistige Kraft, oder eine Summe von Kräften, die man in der Gegenwart durch irgendein Mittel hineinsetzen muss in die Menschheit, und diese Kräfte wirken durch die Jahrhunderte hindurch, wenn sie auch nicht sofort wirken.

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