38. Die Ideale der Menschheit und die Ideale der Eingeweihten

GA 68b/1906-01-16/p021 ·1906-01-16 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Da keine professionellen Stenogramme vorliegen, handelt es sich oftmals um notizenhaft festgehaltene Zusammenfassungen oder Berichte.» (Since no professional shorthand transcripts exist, these are often summaries or reports kept in the form of notes.). The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 68b). The translation is the maintainer's, not a published one.

Derjenige, der eine höhere Entwicklung erreichen will, der muss die Illusion des persönlichen Selbst überwinden. Während wir auch nur den Schein des Persönlichen haben, sind wir doch nur ein Glied im Organismus. Die Hand, die verdorrt, wenn sie abgesägt wird, ist doch auch nur ein Glied im Organismus, nichts für sich allein. So, wie der Mensch beherrscht wird von der Seele, so sprechen diejenigen, die die Gesetze der Natur [der] Erde erkennen, vom Erdgeist. Das ist die Seele der Erde, und wir alle mit ihr zusammen sind der Körper der Erdseele. Wir müssen nicht nur verstandesgemäß erkennen, dass die Selbstheit Illusion ist; auch das Empfinden, das Fühlen unseres Innersten muss erkennen, dass wir Teile sind eines Ganzen.

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