38. Die Ideale der Menschheit und die Ideale der Eingeweihten

GA 68b/1906-01-16/p024 ·1906-01-16 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Da keine professionellen Stenogramme vorliegen, handelt es sich oftmals um notizenhaft festgehaltene Zusammenfassungen oder Berichte.» (Since no professional shorthand transcripts exist, these are often summaries or reports kept in the form of notes.). The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 68b). The translation is the maintainer's, not a published one.

Der Eingeweihte lernt erkennen, welcher Buchstabe er im Weltenall ist, im Weltenbuch ist; er lernt sein tiefstes innerstes Wesen kennen, das nur einmal vorhanden ist. Er muss seinen Buchstaben erkennen, aber jeder hat einen andern Buchstaben, den er selbst erkennen muss. Alles Lernen von den Eingeweihten besteht darin, dass wir hingeführt werden, dass uns die Richtung angegeben wird, aber was wir sind, das müssen wir uns selbst sagen. Dies kann niemand verstehen, dies tiefe Geheimnis versteht kein anderer; das versteht nur jeder selbst. So weit gekommen zu sein, dass wir das «innere Wort» haben — den Buchstaben — das befähigt uns, geistige Kräfte zu entwickeln.

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