6. Die Drei Welten

GA 68b/1906-02-03/p020 ·1906-02-03 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Da keine professionellen Stenogramme vorliegen, handelt es sich oftmals um notizenhaft festgehaltene Zusammenfassungen oder Berichte.» (Since no professional shorthand transcripts exist, these are often summaries or reports kept in the form of notes.). The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 68b). The translation is the maintainer's, not a published one.

Ein Mensch steht vor mir. Ich sehe seine Gestalt, sein Haar, sein Gesicht, seine Haut; aber ebenso wirklich wie dieser sichtbare Mensch sind seine Wünsche und Begierden, Instinkte und Leidenschaften auch vor mir, sie sind für die astralische Welt ebenso wirklich wie der sichtbare Körper für die physische Welt. Man solle ihn Triebkörper nennen, hat man gemeint; aber das taugt nicht besser; es könnte zu der irrigen Meinung der Materialisten führen, die da meinen, dass die Triebe von dem physischen Leibe ausgehen. Bevor der Mensch geboren war, war das Seelische des Menschen da, das sich in den Leib verkörpert hat. Die Triebe, Instinkte, Leidenschaften und so weiter waren da, und sie sind es, die den physischen Körper gestaltet haben. So können wir auf die Frage, woher der physische Körper kommt, eine ganz bestimmte Antwort geben.

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