42. Blut ist ein ganz besondrer Saft

GA 68b/1906-11-30/p012 ·1906-11-30 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Da keine professionellen Stenogramme vorliegen, handelt es sich oftmals um notizenhaft festgehaltene Zusammenfassungen oder Berichte.» (Since no professional shorthand transcripts exist, these are often summaries or reports kept in the form of notes.). The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 68b). The translation is the maintainer's, not a published one.

Die Theosophie oder Geisteswissenschaft unterscheidet außer dem Leibe, den wir mit der ganzen leblosen Natur gemein haben, zunächst einen Äther- oder Lebensleib, versteht dabei aber etwas anderes als der Physiker unter Äther. Während bisher die Wissenschaft nur Physisches annahm, ist auch sie in letzter Zeit mehr zu Anerkennung einer Art Lebensprinzip gekommen. Aber während sie nur durch Logik und Gedankenschluss zur Erkenntnis gelangt, hat der Theosoph solche gewonnen dadurch, dass er Fähigkeiten in sich ausbildete, die in jedem schlummern und die Goethe die geistigen Ohren und Augen nennt. Einen so Entwickelten nennen wir einen «Erweckten», das heißt die geistige Welt geht ihm auf.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/68b/1906-11-30/p012.json
Cite: GA 68b/1906-11-30/p012 · edition original