42. Blut ist ein ganz besondrer Saft

GA 68b/1906-11-30/p014 ·1906-11-30 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Da keine professionellen Stenogramme vorliegen, handelt es sich oftmals um notizenhaft festgehaltene Zusammenfassungen oder Berichte.» (Since no professional shorthand transcripts exist, these are often summaries or reports kept in the form of notes.). The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 68b). The translation is the maintainer's, not a published one.

Das dritte Glied der menschlichen Wesenheit ergibt sich, wenn man den Träger aufsucht für alles, was man nennt: Begierde, Lust, Leidenschaft, Schmerz. Nicht nur Blut und Nervensystem sind im Menschen, sondern ebenso wirklich jene Erscheinungen. Ihren Träger nennen wir «Astralleib». Wir haben ihn gemein mit der ganzen Tierwelt. Das aber, was den Menschen zur Krone der ganzen Schöpfung macht, wodurch er über die Tierwelt hinauswächst; was er für sich allein hat, ist das vierte Glied, der Ichleib. Dadurch unterscheidet er sich von allen Wesen außer ihm; aus diesem heraus entwickelt er sich weiter und weiter hinauf. Das erkennen wir beim Vergleich eines unkultivierten Menschen mit dem Kulturmenschen. — Beispiel von Darwin und dem Menschenfresser. — Das Ich, das schon in ihm ist, hat noch nicht am Astralleibe gearbeitet.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/68b/1906-11-30/p014.json
Cite: GA 68b/1906-11-30/p014 · edition original