42. Blut ist ein ganz besondrer Saft

GA 68b/1906-11-30/p018 ·1906-11-30 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Da keine professionellen Stenogramme vorliegen, handelt es sich oftmals um notizenhaft festgehaltene Zusammenfassungen oder Berichte.» (Since no professional shorthand transcripts exist, these are often summaries or reports kept in the form of notes.). The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 68b). The translation is the maintainer's, not a published one.

Dieses Bewusstsein prägt sich aus beim Menschen in der ersten Anlage seines Nervensystems. Dieses Nervensystem ist das sogenannte sympathische oder Verdauungssystem, Solarplexus, an den Seiten des Rückenmarks entspringend — es ist ein Bewusstseinsorgan. Um den Menschen in dem Stadium als Wesen mit nur diesem Bewusstseinssystem zu beobachten, braucht es einer Schulung, wie sie der Hindu in der Yoga-Schulung empfängt. Da sieht der Mensch, wenn das Gehirn- und Rückenmarksystem in ihm nicht wirksam sind, in sich aufleuchten eine unbekannte Welt, ein Bewusstsein, das einst das seinige war: dumpf und dämmerhaft, eine Art Allwissenheit. In diesem Bewusstsein spiegelt sich das ganze Universum; es ist abhängig von der Beschaffenheit des Universums. Alles, was von diesem hineinleuchtet, kann es wiedergeben, aber es kann nichts selbst geben.

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Cite: GA 68b/1906-11-30/p018 · edition original