42. Blut ist ein ganz besondrer Saft

GA 68b/1906-11-30/p026 ·1906-11-30 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Da keine professionellen Stenogramme vorliegen, handelt es sich oftmals um notizenhaft festgehaltene Zusammenfassungen oder Berichte.» (Since no professional shorthand transcripts exist, these are often summaries or reports kept in the form of notes.). The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 68b). The translation is the maintainer's, not a published one.

Die Genesis spricht von 800 und 900 Jahre alt werdenden Menschen. Dies lässt sich auch aus dem vorher Gesagten erklären: Es wurde in den alten Zeiten nicht bloß eine Person mit einem Namen benannt, sondern alles das, was das Ich umfassen kann; einem Menschen, der sich erinnerte, was nicht nur er, sondern was Vater und Großvater erlebten, alles, was sich als gemeinsames Gedächtnis zusammenfassen ließ, umfasste man mit gemeinsamen Namen. Indem das Alter abnimmt wie das Gedächtnis, nämlich alles das, was sich abdrückt im Blute einer Generation, haben wir den Übergang von der Nah-Ehe zur Fern-Ehe.

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