42. Blut ist ein ganz besondrer Saft

GA 68b/1906-11-30/p028 ·1906-11-30 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Da keine professionellen Stenogramme vorliegen, handelt es sich oftmals um notizenhaft festgehaltene Zusammenfassungen oder Berichte.» (Since no professional shorthand transcripts exist, these are often summaries or reports kept in the form of notes.). The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 68b). The translation is the maintainer's, not a published one.

Wollte man zum Beispiel den Hindus unsere moderne Kultur aufzwingen, so würde man nur die ursprüngliche Kultur auslöschen. Wenn man die Kultur der höheren Völker in die niedere hereinbringen will, muss man die Vorbedingungen kennen; bei den immer größer werdenden Rassenmischungen sollten die zugrunde liegenden Verhältnisse erwogen werden. Hier einzugreifen und zu bewirken, dass ein richtiges System befolgt werde, dazu ist die Theosophie berufen. Wer die Menschen zu höherer Kultur führen will, muss wissen, wie er sich von außen dem Blute der Menschen zu nähern hat. Er kann dem Menschen keine Kultur bringen, wenn nicht dessen Blut reagiert. So kommt für die ganze Kultur die Weisheit des Spruches zum Ausdruck:

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