7. Wie Begreift Man Krankheit und Tod?

GA 68b/1907-01-21/p014 ·1907-01-21 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Da keine professionellen Stenogramme vorliegen, handelt es sich oftmals um notizenhaft festgehaltene Zusammenfassungen oder Berichte.» (Since no professional shorthand transcripts exist, these are often summaries or reports kept in the form of notes.). The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 68b). The translation is the maintainer's, not a published one.

Aber was hat das für einen Sinn, dass der menschliche Organismus gerade so aufgebaut ist und die anderen Lebewesen ihn zum Ziel haben? Den Sinn hat es für Paulus, dass der menschliche Leib bergen sollte eine Seele mit Selbstständigkeit. Man sagte sich: Soll eine Seele leben, die in sich selbst finden kann den Antrieb zum Handeln, aus sich selbst Entschlüsse zu fassen, die in dem Wort «Freiheit» oder «Willkür» sich ausdrückt als ein Mittelpunkt des Wesens, dann muss sie gerade einen solchen Leib haben. Deshalb müsste die ganze Reihe der Lebewesen unter dem Einfluss dieser Freiheit diesen Weg nehmen. So ist der menschliche Organismus so organisiert, dass sich in ihm eine freie Seele selbstständig ausdrücken kann.

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