7. Wie begreift man Krankheit und Tod?

GA 68b/1907-01-21/p031 ·1907-01-21 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Da keine professionellen Stenogramme vorliegen, handelt es sich oftmals um notizenhaft festgehaltene Zusammenfassungen oder Berichte.» (Since no professional shorthand transcripts exist, these are often summaries or reports kept in the form of notes.). The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 68b). The translation is the maintainer's, not a published one.

Das ist wichtig. Man muss sich klarmachen, dass dieses Hineinarbeiten ins feste Gerüste zunehmend und zunehmend geschieht, und mit dem Herausdrücken der eigenen Zähne eine Art Schlusspunkt erhält. Die eigene Kraft arbeitet im Menschen, die ihm die Zähne gibt. Die vorigen Zähne sind ererbte; was in ihm selbst, in seiner eigenen Persönlichkeit an Kraft zu gestalten liegt, das drückt sich [zuletzt] in den eigenen Zähnen aus. Wenn dieser Punkt eingetreten ist, dann hört die im Menschen tätige Lebenskraft auf, jene Gebundenheit zu haben, die sie haben müsste. Jetzt drängt der Ätherleib zurück die schützende Ätherhülle, wird frei und arbeitet anders. Jetzt verrichtet er hauptsächlich die Dinge im Leib allein, die seine Aufgabe sind: Wachstum, Größerwerden des Leibes und so weiter, während er vorher beschäftigt gewesen ist, Gestaltungen zu machen. Jetzt wird das, was veranlagt ist, vergrößert. Jetzt ist eigentlich bis zur Geschlechtsreife der Ätherleib das Herrschende in der menschlichen Entwicklung, der frei gewordene Ätherleib. Er macht wieder einen Schlusspunkt, er drängt die Kraft des Bildens, des Wachstums bis zu dem Punkt, da das Wachstum über sich selbst hinausschreitet.

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