7. Wie begreift man Krankheit und Tod?

GA 68b/1907-01-21/p041 ·1907-01-21 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Da keine professionellen Stenogramme vorliegen, handelt es sich oftmals um notizenhaft festgehaltene Zusammenfassungen oder Berichte.» (Since no professional shorthand transcripts exist, these are often summaries or reports kept in the form of notes.). The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 68b). The translation is the maintainer's, not a published one.

Nun können wir sagen: Von dem Augenblick an, wo dieser Ätherleib geboren ist, wo er herausgetreten ist als selbstständige Wesenheit, ist er ganz selbstständig und zehrt an dem physischen Leib. Er zehrt so, wie Sie sich das durch einen Vergleich klarmachen können. Denken Sie sich ein Stück Holz, das brennt; ohne ein Stück Holz gibt es nie eine Flamme. So wie die Flamme aus dem Holz heraus frei wird, so wird mit dem siebten Jahr der Ätherleib aus dem physischen Leib frei; er glänzt wie eine Flamme auf. Wie die Flamme das Holz verzehrt, wie sie ihre Nahrungsgabe verzehrt, so der Ätherleib den physischen Leib.

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