7. Wie begreift man Krankheit und Tod?
Nun können wir sagen: Von dem Augenblick an, wo dieser Ätherleib geboren ist, wo er herausgetreten ist als selbstständige Wesenheit, ist er ganz selbstständig und zehrt an dem physischen Leib. Er zehrt so, wie Sie sich das durch einen Vergleich klarmachen können. Denken Sie sich ein Stück Holz, das brennt; ohne ein Stück Holz gibt es nie eine Flamme. So wie die Flamme aus dem Holz heraus frei wird, so wird mit dem siebten Jahr der Ätherleib aus dem physischen Leib frei; er glänzt wie eine Flamme auf. Wie die Flamme das Holz verzehrt, wie sie ihre Nahrungsgabe verzehrt, so der Ätherleib den physischen Leib.
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GA 68b/1907-01-21/p041 · edition original