7. Wie begreift man Krankheit und Tod?
Bis der Ätherleib seine eigene Kraft bis zum Schlusspunkt gebracht hat bei der Geschlechtsreife, bis zu dieser Zeit ersetzt er in gewisser Weise das, was er verzehrt hat. Aber beim Schlusspunkt hat er nichts mehr zuzusetzen, da zehrt er am physischen Leib. Und ein Wesen, welches nun von keiner anderen Seite her ersetzen könnte, [was der Ätherleib aufzehrt, welches nicht wiederum dem Ätherleib neue Kraft zuführen könnte], müsste sterben, wenn es geschlechtsreif wird. In der Tierwelt gibt es solche Wesen. Woher kommt denn nun die Tatsache beim Menschen, dass der Ätherleib [nach der Geschlechtsreife] noch weitere Kraft zum Wachsen erhält? Daher, weil mit der Geschlechtsreife der Astralleib geboren wird, und dieser ist jetzt eine Zeit lang in freiem Wachstum.
Cite:
GA 68b/1907-01-21/p042 · edition original