7. Wie begreift man Krankheit und Tod?
So geschieht die Wechselwirkung des Menschen zwischen ihm und seiner Umgebung. Das soll hindeuten, dass durch äußere Einwirkungen, die vermittelst des Astralleibes geschehen, der physische Leib des Menschen organisiert wird als ein aufnahmefähiges Wesen, das die Außenwelt sich eingliedert; und das Maß, wie man die Außenwelt sich eingliedern kann, gibt die Lust, die Freude, das Verlangen. Wo die Freude, das Verlangen gesund sind, sind sie nichts anderes als der Ausdruck eines Bedürfnisses, und das ist die zuverlässigste Beigabe des Lebensprozesses. Das zeigt sich am Kind. Wenn ihm die ursprünglichen Ernährungsinstinkte verdorben sind, hat es keinen Instinkt für das, was ihm guttut. Zum Beispiel, wenn Sie ein Kind von früher Jugend an überfüttern mit Eiern, dann werden Sie eines bemerken, dass nämlich dieses Kind die Sicherheit des Nahrungsinstinktes verliert. Wenn nicht, dann ist das Kind immer bereit, das zurückzuweisen, was ihm schadet, und gerade dasjenige zu wollen, was ihm dienlich ist. Viel weniger ist ein solches Kind Schädigungen des Organismus ausgesetzt. Zu viel Eiweiß ist schädlich.
Cite:
GA 68b/1907-01-21/p050 · edition original