{"corpus":"steiner","locus":"GA 68b/1907-10-31/p006","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"So dürfen wir wohl nach dieser Voraussetzung unbefangen diesen Gegenstand [von dem Standpunkt der Geisteswissenschaft] betrachten. Leicht macht es sich das monistische Denken. [Zu einer] Materialistischen macht es sich die Frage, indem es in merkwürdiger Logik ... /Lücke]. Unsere im Laufe des 19. Jahrhunderts mit so bewundernswürdigen Fortschritten aufgerüstete Naturwissenschaft — [und] niemand anders als der Geisteswissenschafter kann diese Fortschritte der Naturwissenschaft mehr bewundern — unsere Naturwissenschaft hat unter vielem anderem auch den Menschenblick erweitert über die Summe der Lebewesen, die heute um uns herum leben und die in früheren Epochen der Erdentwicklung auf dieser Erde gelebt haben. Deren Überreste [finden] wir mehr oder weniger erhalten in den Schichten unserer Erde, in denen einstmals die [uns] wenig [ent]sprechenden Wesen zu finden sind. Und eine Art Religion, eine Art Bekenntnis, die sich aufgebaut hat auf diese naturwissenschaftliche Tatsache, sie hat [gefolgert] aus der Betrachtung, aus der sinn[es]gemäßen Betrachtung dessen, was die Welt heute um uns herum zeigt, wenn wir die Schichten der Erde betrachten, um nach vorweltlichen Wesen zu forschen, dieses Bekenntnis hat eine Art Entwicklungslehre daraus gemacht, die außerordentlich viel Interessantes, viel Wichtiges, auch viel Richtiges enthält.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"32. Die Abstammung des Menschen","site_heading":null,"date":"1907-10-31","location":null,"word_count":187,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/68b/1907-10-31/p006","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/68b/1907-10-31/p006"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/68b/1907-10-31/p006","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"listeners_notes","scope":"volume","note":"Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word.","evidence":"Da keine professionellen Stenogramme vorliegen, handelt es sich oftmals um notizenhaft festgehaltene Zusammenfassungen oder Berichte.","evidence_translation":"Since no professional shorthand transcripts exist, these are often summaries or reports kept in the form of notes.","evidence_source":"The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 68b). The translation is the maintainer's, not a published one."}}