32. Die Abstammung des Menschen

GA 68b/1907-10-31/p010 ·1907-10-31 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Da keine professionellen Stenogramme vorliegen, handelt es sich oftmals um notizenhaft festgehaltene Zusammenfassungen oder Berichte.» (Since no professional shorthand transcripts exist, these are often summaries or reports kept in the form of notes.). The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 68b). The translation is the maintainer's, not a published one.

Wenn wir [also] wissen, dass sie, [die zwei gegenüberstehenden Menschen], verwandt sind, [wenn wir] durch irgendetwas feststellen können, dürfen wir dann den Schluss ziehen, dass [derjenige], der die genialen Anlagen hat, der fleißig war und es zu etwas Ordentlichem gebracht hat, [von dem anderen abstammt, der faul und lässig war und sich nicht vervollkommnet hat]? Wer ein wenig nachdenkt, wird sich klarmachen können, wie unnatürlich eine solche Schlussfolgerung wäre, [und] wie leicht [er] richtiggestellt werden [könnte] in seinem Denken, wenn ihm nachgewiesen würde, dass der eine wie der andere [dieser] Mensch[en] von [den]selben Eltern abstammt, der eine sich nur hinaufentwickelt hat zu seinem Fleiße, der andere aber zurückgegangen ist, sich hinunterentwickelt hat. Es ist ungeheuer trivial, [was ich sehe], und es könnte scheinen, als ob eine bewundernswürdige Theorie, die heute in der Welt herrscht, [durch eine /unleserlich] Trivialität] widerlegt werden soll.

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