32. Die Abstammung des Menschen
Wenn wir [also] wissen, dass sie, [die zwei gegenüberstehenden Menschen], verwandt sind, [wenn wir] durch irgendetwas feststellen können, dürfen wir dann den Schluss ziehen, dass [derjenige], der die genialen Anlagen hat, der fleißig war und es zu etwas Ordentlichem gebracht hat, [von dem anderen abstammt, der faul und lässig war und sich nicht vervollkommnet hat]? Wer ein wenig nachdenkt, wird sich klarmachen können, wie unnatürlich eine solche Schlussfolgerung wäre, [und] wie leicht [er] richtiggestellt werden [könnte] in seinem Denken, wenn ihm nachgewiesen würde, dass der eine wie der andere [dieser] Mensch[en] von [den]selben Eltern abstammt, der eine sich nur hinaufentwickelt hat zu seinem Fleiße, der andere aber zurückgegangen ist, sich hinunterentwickelt hat. Es ist ungeheuer trivial, [was ich sehe], und es könnte scheinen, als ob eine bewundernswürdige Theorie, die heute in der Welt herrscht, [durch eine /unleserlich] Trivialität] widerlegt werden soll.
Cite:
GA 68b/1907-10-31/p010 · edition original