{"corpus":"steiner","locus":"GA 68b/1907-10-31/p013","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Wollen wir uns das ein bisschen konkreter vor Augen führen, [damit unsere Sinne sich bestimmte, konkrete Vorstellungen dabei bilden können]. Sie alle wissen, dass, als die europäischen Einwanderer zuerst hinübergezogen sind nach dem amerikanischen Kontinent, sie [dort] ein [sogenanntes] Urvolk, [ein Volk, von dem] man [in naturhistorischem Denken] glaubt, dass es frühere Stufen der gegenwärtigen Völker darstellt [angetroffen haben]. Jene waren gewiss dazumal [von europäischem Gesichtspunkt aus] auf einer niedrigen Kulturstufe, aber wenn man einen solch absoluten Gesichtspunkt anlegt, kann man doch [in seinem Urteil sehr daneben] gehen. Wir wollen, um das anzusehen, uns einmal [eine Szene] vor Augen stellen. [Die Europäischen haben nicht immer so schön gewirtschaftet. Sie haben] nicht immer die schönsten Mittel gewählt, um den freien Mann auszurotten. Einer der letzten Häuptlinge [der freien Leute], die aus den Gegenden waren, [aus] denen in Nordamerika [die Indianer] vertrieben worden sind, [einer der Letzten] stand gegenüber einem europäischen Eroberer, einem Anführer einer europäischen Kultur. Weggenommen waren den Einwohnern Amerikas ihre Ländereien, auch dem Stamme, dem jener Indianerhäuptling angehörte. [Die Szene hat sich vor gar nicht langer Zeit abgespielt.] Man hatte den Leuten, [dem Häuptling] versprochen Land für das, was man ihnen wegnimmt, und man hatte es nicht gehalten.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"32. Die Abstammung des Menschen","site_heading":null,"date":"1907-10-31","location":null,"word_count":199,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/68b/1907-10-31/p013","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/68b/1907-10-31/p013"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/68b/1907-10-31/p013","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"listeners_notes","scope":"volume","note":"Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word.","evidence":"Da keine professionellen Stenogramme vorliegen, handelt es sich oftmals um notizenhaft festgehaltene Zusammenfassungen oder Berichte.","evidence_translation":"Since no professional shorthand transcripts exist, these are often summaries or reports kept in the form of notes.","evidence_source":"The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 68b). The translation is the maintainer's, not a published one."}}