32. Die Abstammung des Menschen

GA 68b/1907-10-31/p017 ·1907-10-31 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Da keine professionellen Stenogramme vorliegen, handelt es sich oftmals um notizenhaft festgehaltene Zusammenfassungen oder Berichte.» (Since no professional shorthand transcripts exist, these are often summaries or reports kept in the form of notes.). The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 68b). The translation is the maintainer's, not a published one.

[Und so kommen wir Schritt für Schritt zurück von höheren zu viel niedrigeren Wesen. Wir kommen in urferner Vergangenheit zu Vorfahren des Menschen, die wir nicht suchen dürfen in Wesen, die ähnlich sind den heutigen Menschen — je weiter es zurückgeht, desto unähnlicher werden sie den Wesen, die heute existieren. Ganz anders gestaltet sind sie]; von jenen Ahnen des Menschen stammen ab, wie eine zurückgebliebene und deshalb in den Niedergang gekommene Wesenheit, die niederen Säugetiere und weitere niedere Lebewesen. Wenn wir zurückgehen bis zu den einfachsten Lebewesen, [die heute leben, meinetwegen] aus einer Zelle bestehende Lebewesen, [von denen man auch den Menschen ableiten möchte], dann müssten wir sagen, ja, diese Lebewesen stehen in Verwandtschaft mit dem Menschen unzweifelhaft. Aber damals als der Mensch in urferner Vergangenheit einen Ahnherrn hatte, [von dem auch diese einfachen Einzeller abstammen, da] schaute der Mensch ganz anders aus, war sein Ahnherr ein ganz anderes Wesen: Die am weitesten zurückgebliebenen, daher am wenigsten die Urform [des menschlichen Wesen] darstellenden Lebewesen sind die einfachen. Denn sie haben sich am frühesten abgezweigt, haben, [seit] sich der Mensch vervollkommnet hat, einen Niedergang durchgemacht, [eine Niedergangsrichtung eingeschlagen und stellen am allerwenigsten die Urform dar].

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