{"corpus":"steiner","locus":"GA 68b/1907-10-31/p024","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Nun können wir des Menschen Ursprung und Abstammung nur einsehen, wenn wir die Verhältnisse dieser Glieder der menschlichen Wesenheiten beim gegenwärtigen Menschen einmal ins Auge fassen. Da müssen wir unterscheiden den Menschen in zwei wesensverschiedenen Zuständen, in denen er uns entgegentritt, im Wachen und im Schlaf. Das sind zwei grundverschiedene Zustände. Es war eine merkwürdige Tatsache, als Du Bois-Reymond, [der Naturforscher], sagte [und es ist schon im ersten dieser Vorträge darauf aufmerksam gemacht worden] auf der Leipziger Naturforscherversammlung: «Wenn man alles das, was in des Menschen physischen Leib vorgeht, alle diese /unleserlich] [komplizierten Bewegungen und] Vorgänge untersuchen würde, man könnte ja das [dabei] erforschen, wie sich Wasserstoff und Sauerstoff und Kohlenstoff und Stickstoff [so bewegen wie sie ... und ... werden, das könnte man alles] untersuchen, aber niemals würde man aus diesen Bewegungen erklären können die einfachste Bewusstseinstatsache «Ich empfinde Rot», «Ich rieche Rosenduft». [Und ebenso kann er auch bei einem, der mit wunderbaren Instrumenten alle Bewegungen sehen würde. Was würde er sehen?] Bewegung würde er sehen, aber nicht [die Seelenvorgänge] [«Ich sehe Rot und empfinde Rosenduft»].","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"32. Die Abstammung des Menschen","site_heading":null,"date":"1907-10-31","location":null,"word_count":177,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/68b/1907-10-31/p024","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/68b/1907-10-31/p024"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/68b/1907-10-31/p024","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"listeners_notes","scope":"volume","note":"Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word.","evidence":"Da keine professionellen Stenogramme vorliegen, handelt es sich oftmals um notizenhaft festgehaltene Zusammenfassungen oder Berichte.","evidence_translation":"Since no professional shorthand transcripts exist, these are often summaries or reports kept in the form of notes.","evidence_source":"The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 68b). The translation is the maintainer's, not a published one."}}