32. Die Abstammung des Menschen

GA 68b/1907-10-31/p030 ·1907-10-31 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Da keine professionellen Stenogramme vorliegen, handelt es sich oftmals um notizenhaft festgehaltene Zusammenfassungen oder Berichte.» (Since no professional shorthand transcripts exist, these are often summaries or reports kept in the form of notes.). The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 68b). The translation is the maintainer's, not a published one.

Und wie hat man sich im Sinn der Geisteswissenschaft diese übersinnliche Welt vorzustellen? Nicht anders als [man sich vorzustellen hat] Farben und Licht für den Blinden. Denken Sie sich, Sie haben unter sich einen Blindgeborenen. Das, was um Sie herum ist, Farben und Licht, ist auch um ihn herum, er sieht es nicht. Für ihn ist die Welt das Getastete, was er fühlen kann, ist für ihn die Welt [wie für Sie die Welt ist die Welt des Lichts und der Farben]. Könnten wir aber diesen Blindgeborenen in diesem Augenblicke operieren, dass er sehen würde, aus dem Dunkel, das um ihn herum war, würden aufleuchten die Lichter und die Farben, [und die Welt, die früher nicht für ihn da war. Weshalb ist sie jetzt da? Wir sehen, dass er jetzt sie aus dem Physischen herausgebildet hat.]

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Cite: GA 68b/1907-10-31/p030 · edition original