{"corpus":"steiner","locus":"GA 68b/1907-10-31/p031","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"So viel Welten sind tatsächlich in Unendlichkeit vorhanden, als ein Wesen Organe hat, sie wahrzunehmen. [Wir werden in späteren Vorträgen sehen, dass] der Mensch, wie er einstmals in Urzeit die Anlage hatte zu den Augen, die damals noch nicht sehen konnten, aber sehend wurden im Laufe der Entwicklung, dass alle Menschen die Anlage zu dem haben, was man in der Geisteswissenschaft mit Goethe nennt, «die geistigen Ohren, die geistigen Augen». Geistige Augen und Ohren sind in Anlage im Menschen vorhanden und können entwickelt werden. Das ist Absicht der Geisteswissenschaft, dass diese den Menschen die Methoden gibt, in den Zustand kommen zu können, der sich verhält wie der Blindgeborene, [den man] operieren [kann], [zu der Welt der Farben und des Lichtes, und] über eine solche Welt darf [natürlich] der nichts entscheiden, der nichts von ihr weiß, [sondern] einzig und allein das kann eine gesunde Erkenntnistheorie sein, die sagt, das ist da, was wahrgenommen werden kann. Und es sind dies nicht nur Menschen der Zukunft, die wahrnehmen können diese höheren Welten, die um uns herum sind, sondern diese Methoden können angewendet werden auf Menschen der Gegenwart.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"32. Die Abstammung des Menschen","site_heading":null,"date":"1907-10-31","location":null,"word_count":184,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/68b/1907-10-31/p031","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/68b/1907-10-31/p031"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/68b/1907-10-31/p031","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"listeners_notes","scope":"volume","note":"Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word.","evidence":"Da keine professionellen Stenogramme vorliegen, handelt es sich oftmals um notizenhaft festgehaltene Zusammenfassungen oder Berichte.","evidence_translation":"Since no professional shorthand transcripts exist, these are often summaries or reports kept in the form of notes.","evidence_source":"The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 68b). The translation is the maintainer's, not a published one."}}