32. Die Abstammung des Menschen
Aber wie sieht er aus? Ganz anders als der heutige Mensch. Alles, alles in der Menschheit hat sich entwickelt, auch Zustände vom Schlafen und Wachen haben sich entwickelt. Sie sind erst so geworden wie sie heute sind, waren in verflossenen Zeiten ganz anders. [Die] Geisteswissenschaft zeigt an, dass jene Verteilung vom Schlaf und Wachen, wie es heute ist, erst verhältnismäßig spät [in der Erdentwicklung] eingetreten ist, die Regel des Schlafes war in urferner Vergangenheit eine ganz andere. Viel länger geschlafen hat der Mensch, [war viel länger in bewusstlosem Zustand, das heißt], sein astralischer Leib war viel länger außerhalb des physischen Leibes, als er heute ist. Und weil er die Möglichkeit hatte, länger draußen zu sein und der Wachzustand kürzer war, hatte dieser astralische Leib keineswegs so viel zu tun mit dem Ausbessern [des physischen Leibes]. Die Ermüdung war keine so große.
Cite:
GA 68b/1907-10-31/p038 · edition original