{"corpus":"steiner","locus":"GA 68b/1907-10-31/p039","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Heute ist der Nachtzustand ausgefüllt mit Ausbessern [des physischen Leibes]. Wir sehen nur im Traume etwas wie Brocken heraus aus dem bewusstlosen Zustand. In alten Zeiten einer urfernen Vergangenheit hatte nicht die ganze Arbeit [des astralischen Leibes] verwendet werden müssen auf die Ausbesserung des physischen Leibes. Daher war, [wenn auch dumpf und dämmerhaft], dieser [astralische] Leib [mit dem Ich] in einer gewissen [Beziehung] hellseherisch. In gewisser Weise konnte dieser astralische Leib, der, [weil er] nicht so innerlich gebunden war an den physischen und Ätherleib, konnte [er] hineinsehen in seine Umgebung. Er sah das, was an geistiger Welt um ihn herum war. Allerdings wie war es, [das Schauen in hiesige Welt hinein? Was ist zurückgeblieben?] Da ist zurückgeblieben der Traum. Aber Träumen ist so etwas, was nur ein ganz schwacher, [korrumpierter] Nachklang eines [alten], dämmerhaften Hellsehens der ganzen Menschheit ist, wie wir gewisse Organe in uns haben, die früher ihre Aufgabe hatten, [zum Beispiel gewisse] Muskeln in [der] Nähe des Ohrs. [Diejenigen Wesen im Tierreich, die auf dieser Stufe stehen geblieben sind, haben noch diese Muskeln, dass sie die Ohren bewegen.] Man nennt solche Organe, [die heute keine Aufgabe haben, aber in früheren Entwicklungsständen eine Aufgabe hatten], Atavismen. Ein solcher Atavismus ist Träumen. Es war in alten Zeiten in urferner Vergangenheit der Menschheit nicht jenes [unleserlich], was es heute ist, sondern etwas, was den Menschen in reale Zusammen[hänge] brachte mit [seiner] Umgebung. [So sonderbar es aussieht für materialistische Denker, aber ich möchte Ihnen eine [unleserlich] geben und] ein wenig schildern, [wie es] damals [war]. In jenen alten Zeiten, in denen der Mensch in jenem dämmerhaften halbschlafenden Zustand war, konnte er den Menschen nicht so wahrnehmen, dass er [die äußeren Naturen] wahrnehmen [konnte, aber er nahm] wahr, was in der Seele lebte in [anderen] Menschen. Wenn er — [der andere] — wach war und sich [etwas] Arges dachte, dann [nahm er dieses arge Gefühl wahr, es] stieg [wie eine Art leuchtender Körper] für das damalige Bewusstsein als ein Wahrnehmungsvorgang ein Farbbild auf für den Seelenzustand des anderen.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"32. Die Abstammung des Menschen","site_heading":null,"date":"1907-10-31","location":null,"word_count":335,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/68b/1907-10-31/p039","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/68b/1907-10-31/p039"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/68b/1907-10-31/p039","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"listeners_notes","scope":"volume","note":"Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word.","evidence":"Da keine professionellen Stenogramme vorliegen, handelt es sich oftmals um notizenhaft festgehaltene Zusammenfassungen oder Berichte.","evidence_translation":"Since no professional shorthand transcripts exist, these are often summaries or reports kept in the form of notes.","evidence_source":"The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 68b). The translation is the maintainer's, not a published one."}}