34. Erdenanfang und Erdenende
Aber wenn man sich tiefer einlässt auf das, was [in diesen Zeiten] durch die Theosophie in die Menschheit kommen soll, dann wird man sehen, dass es in Bezug auf die geistige Entwicklung für die Menschheit ein Ereignis gibt, das viel [höher und] glänzender ist als das, was jemand erlebt, der blind geboren ist und operiert und sehend wird. Wird der Blindgeborene operiert, dann treten ihm aus der Welt, die bisher für ihn in Dunkel gehüllt war, die ihm nur durch den Tastsinn bekannt war, Licht und Farbe und Klarheit entgegen. Eine neue Welt leuchtet vor ihm auf. Übertragen wir das ins geistige Leben, so haben wir das, was [wir bezeichnen als] die Erweckung des «geistigen Auges», [wie es] Goethe nennt. [Goethe sagt: Durch das, was wir wissen, dürfen wir nicht abgrenzen das, was da ist.]
Cite:
GA 68b/1907-12-16/p017 · edition original