34. Erdenanfang und Erdenende

GA 68b/1907-12-16/p018 ·1907-12-16 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Da keine professionellen Stenogramme vorliegen, handelt es sich oftmals um notizenhaft festgehaltene Zusammenfassungen oder Berichte.» (Since no professional shorthand transcripts exist, these are often summaries or reports kept in the form of notes.). The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 68b). The translation is the maintainer's, not a published one.

Diese Erweckung, diese Wiedergeburt des Menschen gibt es; diese neue Welt, die er nur nicht kennt, sie ist da. Niemals dürfen wir durch das, was wir wissen, begrenzt glauben alles, was hier ist. Mit jedem neuen Organ geht dem Menschen eine neue Welt auf. Entwicklung des Menschen über den Standpunkt hinaus, zu dem ihn die Natur gebracht hat, das ist das, woran die Geisteswissenschaft sich hält, und wo sie einsetzt. Von dem, was wir unfreiwillig geworden, zu dem, was wir freiwillig werden sollen, führt uns die Theosophie. Die sinnlichen Augen hat uns die Natur um uns herum gegeben, die geistigen Augen erwecken, erwerben wir uns selber. Wie die sinnlichen Augen sinnliches Licht wahrnehmen, so werden die geistigen Augen eine geistige Welt aufnehmen.

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Cite: GA 68b/1907-12-16/p018 · edition original