34. Erdenanfang und Erdenende

GA 68b/1907-12-16/p019 ·1907-12-16 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Da keine professionellen Stenogramme vorliegen, handelt es sich oftmals um notizenhaft festgehaltene Zusammenfassungen oder Berichte.» (Since no professional shorthand transcripts exist, these are often summaries or reports kept in the form of notes.). The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 68b). The translation is the maintainer's, not a published one.

Da die Theosophie auf ganz andere Quellen sich beruft als die kombinierende Art unserer heutigen Zeitgenossen, [auf festen Tatsachen ein Ereignis zu zimmern], so mag es anfangs erscheinen, als bestände ein herber Widerspruch zwischen dem, was Naturwissenschaft ist, und dem, was die Geisteswissenschaft zu sagen hat; doch nichts von dem, was die Naturwissenschaft sagt, leugnet die Geisteswissenschaft. Aber bei einem solchen Thema wie dem heutigen, wo wir zusammenschließen den fernen Anfang der Menschheit und das Ziel der Menschheitsentwicklung in der fernen Zukunft, da wird der Widerspruch der Geisteswissenschaft gegen die Naturwissenschaft scheinbar da sein. In Wirklichkeit steht die Geisteswissenschaft fest auf dem Boden der naturwissenschaftlichen Tatsachen. Fragen wir zunächst: Was hat die Naturwissenschaft über unser Thema zu sagen, und mit welchen Mitteln sucht sie die allmähliche Entfaltung unserer Erdengeschöpfe zu erkennen?

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Cite: GA 68b/1907-12-16/p019 · edition original