34. Erdenanfang und Erdenende

GA 68b/1907-12-16/p038 ·1907-12-16 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Da keine professionellen Stenogramme vorliegen, handelt es sich oftmals um notizenhaft festgehaltene Zusammenfassungen oder Berichte.» (Since no professional shorthand transcripts exist, these are often summaries or reports kept in the form of notes.). The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 68b). The translation is the maintainer's, not a published one.

[Betrachten wir einmal den Schlafzustand.] Wenn wir heute den schlafenden Menschen betrachten, was sehen wir da? Der schlafende Mensch hat zunächst innerlich kein Bewusstsein. Lust und Leid, Wahrnehmung und Vorstellung, Ideale sinken beim Einschlafen ins Dunkel hinunter. Beim Aufwachen treten sie wieder heraus [ins Blickfeld des Menschen]. Die Geisteswissenschaft erklärt die Sache so: Wenn der Mensch schläft, so liegt im Bette der physische und Ätherleib; herausgehoben sind der astralische Leib und das Ich. Weil der Mensch mit der Umwelt nur in Beziehung treten kann durch die Instrumente des physischen Leibes, so kann der Astralleib nur Wahrnehmungen haben, er kann nur Lust und Leid erleben, wenn er in dem physischen Leib darinnen ist.

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Cite: GA 68b/1907-12-16/p038 · edition original