34. Erdenanfang und Erdenende
[Betrachten wir einmal den Schlafzustand.] Wenn wir heute den schlafenden Menschen betrachten, was sehen wir da? Der schlafende Mensch hat zunächst innerlich kein Bewusstsein. Lust und Leid, Wahrnehmung und Vorstellung, Ideale sinken beim Einschlafen ins Dunkel hinunter. Beim Aufwachen treten sie wieder heraus [ins Blickfeld des Menschen]. Die Geisteswissenschaft erklärt die Sache so: Wenn der Mensch schläft, so liegt im Bette der physische und Ätherleib; herausgehoben sind der astralische Leib und das Ich. Weil der Mensch mit der Umwelt nur in Beziehung treten kann durch die Instrumente des physischen Leibes, so kann der Astralleib nur Wahrnehmungen haben, er kann nur Lust und Leid erleben, wenn er in dem physischen Leib darinnen ist.
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GA 68b/1907-12-16/p038 · edition original