34. Erdenanfang und Erdenende
Weitergehend denke man sich, wie das Herz zu immer höheren Stufen einer Gestaltung des Inneren kommt, bis dem Willen immer mehr unterworfen sein wird, was im Blute wirkt, dann haben wir den Anfang von dem, was die Geisteswissenschaft darstellt als den zukünftigen Entwicklungsgang des Menschen. Er wird in Zukunft die Organe abwerfen, welche in die Vergangenheit zurückweisen, und ausgestalten die Organe der Zukunft. Wir blicken hin auf ein Erdenende, in dem der Mensch vergeistigt sein wird, sodass er dann, wie heute seine Hände der Willkür unterworfen sind, seinen ganzen Leib der Willkür unterworfen haben wird, in einer Weise, die heute, wenn wir davon hören, ans Wunderbare zu grenzen scheint. Heute schon hat der Mensch Herrschaft über mancherlei Naturkräfte. Immer weiter wird er seine Herrschaft ausbreiten, indem er sich selbst in seine Gewalt bekommt.
Cite:
GA 68b/1907-12-16/p062 · edition original