8. Das Geheimnis des Todes und das Rätsel des Lebens

GA 68b/1908-02-01/p021 ·1908-02-01 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Da keine professionellen Stenogramme vorliegen, handelt es sich oftmals um notizenhaft festgehaltene Zusammenfassungen oder Berichte.» (Since no professional shorthand transcripts exist, these are often summaries or reports kept in the form of notes.). The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 68b). The translation is the maintainer's, not a published one.

Wir haben nun den Menschen verfolgt bis zu dem Zeitpunkt, wo nur noch das Ich vorhanden ist, mit den geläuterten Teilen des Astral- und Ätherleibes. Nun tritt ein rein geistiger Zustand ein, den man das Devachan nennt. Der Mensch ist da entkleidet seiner Hüllen; er ist eine rein geistige Wesenheit. Wir haben das Ich nun noch vor uns. Es ist herausgesprossen aus den leiblichen Hüllen, ist geistig für sich geworden. Das Ich im Menschen nimmt sich fast so aus, wie wenn eine Pflanze, die von Felsspalten umschlossen war, befreit würde und sich frei entfaltet. Es entfaltet sich das Ich, wenn der Astralleichnam abgefallen ist, nach allen Seiten. Es empfindet dadurch eine Beseligung tiefster Art.

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