8. Das Geheimnis des Todes und das Rätsel des Lebens
Wir haben nun den Menschen verfolgt bis zu dem Zeitpunkt, wo nur noch das Ich vorhanden ist, mit den geläuterten Teilen des Astral- und Ätherleibes. Nun tritt ein rein geistiger Zustand ein, den man das Devachan nennt. Der Mensch ist da entkleidet seiner Hüllen; er ist eine rein geistige Wesenheit. Wir haben das Ich nun noch vor uns. Es ist herausgesprossen aus den leiblichen Hüllen, ist geistig für sich geworden. Das Ich im Menschen nimmt sich fast so aus, wie wenn eine Pflanze, die von Felsspalten umschlossen war, befreit würde und sich frei entfaltet. Es entfaltet sich das Ich, wenn der Astralleichnam abgefallen ist, nach allen Seiten. Es empfindet dadurch eine Beseligung tiefster Art.
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GA 68b/1908-02-01/p021 · edition original