35. Die Naturwissenschaft am Scheidewege

GA 68b/1908-02-17/p005 ·1908-02-17 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Da keine professionellen Stenogramme vorliegen, handelt es sich oftmals um notizenhaft festgehaltene Zusammenfassungen oder Berichte.» (Since no professional shorthand transcripts exist, these are often summaries or reports kept in the form of notes.). The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 68b). The translation is the maintainer's, not a published one.

Was wir Theosophie heute nennen, bringt uns eine andere Art der Erkenntnis der geistigen Welt. Auch die Naturwissenschaft hat in einem Jahrhundert viel erlebt. Jene Erkenntnis der geistigen Welt leuchtet hinein in das, was für uns wichtig ist, sie spricht in unsere Gefühls- und Gemütswelt. Es könnte nun scheinen, dass wir von Verständigung zwischen Naturwissenschaft und Philosophie entfernt wären. Solche, die nur mit halbem Verständnis irgendeinen theosophischen Vortrag hören oder darüber lesen, meinen oft, Theosophie sei leeres Geschwätz, sei Phantasterei, und der Theosoph, der unter dem Einfluss und der Hypnose des naturwissenschaftlichen Glaubensbekenntnisses steht, findet das auch gerechtfertigt. Theosophie gilt bei vielen als vorübergehende Modetorheit.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/68b/1908-02-17/p005.json
Cite: GA 68b/1908-02-17/p005 · edition original