35. Die Naturwissenschaft am Scheidewege

GA 68b/1908-02-17/p028 ·1908-02-17 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Da keine professionellen Stenogramme vorliegen, handelt es sich oftmals um notizenhaft festgehaltene Zusammenfassungen oder Berichte.» (Since no professional shorthand transcripts exist, these are often summaries or reports kept in the form of notes.). The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 68b). The translation is the maintainer's, not a published one.

Der Mensch hat begonnen als Geist. Ein Bild der Entwicklung will ich Ihnen geben: Denken Sie sich viele Klumpen Wassers. Nehmen wir an, ein Teil im Innern bilde sich zu Eisklümpchen; bei einigen würde das Eisklümpchen herausfallen, bei andern würde es drin behalten. Bei diesen Letzteren kann das Eisklümpchen größer und größer werden. Nun ließen einige von diesen wieder ein größeres Eisklümpchen herausfallen. Die Herausfallenden blieben auf ihrer Stufe stehen, die Drinbleibenden entwickelten sich weiter, bis ein jedes im Wasser sein eigenes Abbild geschaffen hatte. Das ist das Bild des Menschen.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/68b/1908-02-17/p028.json
Cite: GA 68b/1908-02-17/p028 · edition original