35. Die Naturwissenschaft am Scheidewege

GA 68b/1908-02-17/p031 ·1908-02-17 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Da keine professionellen Stenogramme vorliegen, handelt es sich oftmals um notizenhaft festgehaltene Zusammenfassungen oder Berichte.» (Since no professional shorthand transcripts exist, these are often summaries or reports kept in the form of notes.). The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 68b). The translation is the maintainer's, not a published one.

Wie stellt sich die Naturwissenschaft zum eigenen Bilde der Entstehung aus dem Affen? Einige Naturforscher kamen dahin, zu sagen: Nein, wenn wir den Affen betrachten, können wir nimmermehr die Annahme rechtfertigen, dass der Affe der Vorfahre des Menschen sei. Wir können die dazwischen liegende Form nicht auffinden. Das Säugetier können wir nur nach abwärts verfolgen, der Mensch ist im Aufstieg. So ist die Naturwissenschaft richtig auf dem Wege. Nur kann sie sich noch nicht vorstellen, dass das, was den Menschen herausbildet, geistiger Art ist; wir sehen sie aber in der Richtung, des Menschen Ursprung im Geistigen zu suchen.

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