52. Die Mission des Zornes. Der gefesselte Prometheus

GA 68b/1909-10-21/p010 ·1909-10-21 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Da keine professionellen Stenogramme vorliegen, handelt es sich oftmals um notizenhaft festgehaltene Zusammenfassungen oder Berichte.» (Since no professional shorthand transcripts exist, these are often summaries or reports kept in the form of notes.). The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 68b). The translation is the maintainer's, not a published one.

Darüber hinaus aber gibt es eine Frage, die schon der gewöhnliche menschliche Verstand stellen und auch in gewisser Weise beantworten kann, nämlich die Frage: Wirken diese Kräfte und Stoffe, die im menschlichen Leib spielen und die die gleichen sind wie die draußen in der übrigen mineralischen Natur, [im Menschen] in derselben Art wie draußen in der übrigen mineralischen Natur? — Nein, das tun sie nicht. Wenn der menschliche physische Leib — und der physische Leib eines jeden Lebewesens überhaupt — sich selbst überlassen ist, so folgt er den Gesetzen der mineralischen Welt. Das sehen wir da, wo der physische Leib sich selbst überlassen ist im Falle des Todes. Da sehen wir die Art und Weise, wie die Zusammensetzung des physischen Leibes, wenn sie ihren eigenen physischen und chemischen Kräften überlassen ist, wirkt. Dasjenige, was von Beginn des physischen Lebens bis zum Ende desselben einen Kampf führt gegen die physischen und chemischen Kräfte, sodass sie nicht ihrem eigenen Weg folgen können, dem sie erst im Tode folgen, das nennen wir das erste Glied der höheren menschlichen Natur — stoßen Sie sich nicht an Ausdrücken, halten Sie sich an die Begriffe —, das nennen wir den Ätherleib oder den Lebensleib. Wir [dringen] damit in das erste übersinnliche Glied der menschlichen Natur hinauf.

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Cite: GA 68b/1909-10-21/p010 · edition original