52. Die Mission des Zornes. Der gefesselte Prometheus

GA 68b/1909-10-21/p012 ·1909-10-21 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Da keine professionellen Stenogramme vorliegen, handelt es sich oftmals um notizenhaft festgehaltene Zusammenfassungen oder Berichte.» (Since no professional shorthand transcripts exist, these are often summaries or reports kept in the form of notes.). The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 68b). The translation is the maintainer's, not a published one.

Über alle diese Dinge kann im Verlaufe des Winters in anderem Zusammenhang gesprochen werden. Heute muss es dabei sein Bewenden haben. — Dann kommen wir zu dem dritten Glied der menschlichen Wesenheit, das man den astralischen Leib nennt. Dieser astralische Leib ist der Träger von Lust und Leid, von Freude und Schmerz, von Trieben, Begierden und Leidenschaften. Dieser astralische Leib ist dasjenige, was der Mensch gemeinschaftlich hat mit den Tieren, wie er den Äther- oder Lebensleib gemeinschaftlich hat mit den Pflanzen und den physischen Leib gemeinschaftlich hat mit den Mineralien. Für die Vernunft kann dieser Astralleib, wenn sie sich unbefangen der Logik bedienen will, etwas sein, das man logisch zu erschließen vermag. Für die Geistesforschung ist er eine Tatsache, etwas, das für die Wahrnehmung des Geistesforschers ebenso vorhanden ist wie die Farbe für das Auge, wie der Ton für das Ohr. So haben wir im Astralleib ein zweites Glied der übersinnlichen menschlichen Wesenheit.

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