52. Die Mission des Zornes. Der gefesselte Prometheus

GA 68b/1909-10-21/p059 ·1909-10-21 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Da keine professionellen Stenogramme vorliegen, handelt es sich oftmals um notizenhaft festgehaltene Zusammenfassungen oder Berichte.» (Since no professional shorthand transcripts exist, these are often summaries or reports kept in the form of notes.). The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 68b). The translation is the maintainer's, not a published one.

Das war die Gegenwirkung des Astralischen. Indem der Mensch sein Ich weiterentwickelte, wirkte das Astralische wie ein Gegenschlag. Während früher der Mensch hineinschauen konnte in die seelische Welt, trübt dieser Gegenschlag den Blick in die seelische Welt, und der Blick blieb nur beschränkt auf die äußere physische Welt. Er war gefesselt an die Erdenwelt. Das, was in Prometheus war, hat ihn an die Erdenwelt gefesselt. Und so war Prometheus in der menschlichen Natur durch das, was als Ausgleich in der astralischen Natur im Reiche des Zeus wirkt, durch den Zorn des Zeus gefesselt an die Erde, geschmiedet an die Erde. Eine höhere Fähigkeit hatte er ausgebildet. Aber sie war verdunkelt durch den Zorn des Zeus.

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