{"corpus":"steiner","locus":"GA 68b/1909-10-29/p005","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Insbesondere wurde auf eine der Eigenschaften hingewiesen, den Zorn, [und] gezeigt, wie in der Überwindung eines solchen Affektes Selbstentwicklung liegt. Des Menschen Wahrheitssinn [als Erzieher der Gemüts- oder Verstandesseele wurde] weiter[hin] gefunden, [und] wie dann ein besonderer Impuls ist für die Entwicklung der Bewusstseinsseele dasjenige, was wir gestern beschrieben haben als Andacht im rechten Sinne des Wortes. Da wir uns gefragt haben um das im menschlichen Innern, was eigentlich die Entwicklung leitet und führt, da sind wir auf das gestoßen, von dem wir sagen mussten, dass es sich im Wesentlichen nach zwei Seiten hin offenbaren kann: Wir sind gestoßen auf das die ganze Seele durchpulsende, durchwebende Ich. Es ist das, was an der Seele arbeitet. Es muss nach zwei Seiten sich offenbaren: nach der einen Seite stark und kräftig und inhaltsvoll, reicher an Gedanken, Gefühlen und Willensimpulsen, das selbst sich [als Wesen] immer mehr erweitern muss; dadurch haben wir gezeigt, wie die Selbstheit immer mehr wächst. Ferner, dass nach der andern Seite dieses Ich, dadurch dass es die Selbstheit in besonderer Weise zum Ausdrucke bringt, in Selbstsucht und Egoismus ausarten kann. ... So wurde uns in gewisser Beziehung das Ich Mittelpunkt des Seelenlebens.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"53. Der menschliche Charakter","site_heading":null,"date":"1909-10-29","location":null,"word_count":193,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/68b/1909-10-29/p005","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/68b/1909-10-29/p005"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/68b/1909-10-29/p005","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"listeners_notes","scope":"volume","note":"Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word.","evidence":"Da keine professionellen Stenogramme vorliegen, handelt es sich oftmals um notizenhaft festgehaltene Zusammenfassungen oder Berichte.","evidence_translation":"Since no professional shorthand transcripts exist, these are often summaries or reports kept in the form of notes.","evidence_source":"The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 68b). The translation is the maintainer's, not a published one."}}