53. Der menschliche Charakter

GA 68b/1909-10-29/p013 ·1909-10-29 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Da keine professionellen Stenogramme vorliegen, handelt es sich oftmals um notizenhaft festgehaltene Zusammenfassungen oder Berichte.» (Since no professional shorthand transcripts exist, these are often summaries or reports kept in the form of notes.). The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 68b). The translation is the maintainer's, not a published one.

So sehen wir, wie das Ich ganz leben kann in der Bewusstseinsseele. Wenn es dieses Leben in der Bewusstseinsseele betont, ist es betätigt an dem innersten Gliede des menschlichen Seelenlebens, das in sich selber verbergen kann seine Anregungen von der Außenwelt. Wenn es seine Arbeit in der Bewusstseinsseele betont, so entsteht das, was wir den in sich verborgenen, den verschlossenen Charakter nennen. Ihm können wir nicht beikommen, weil die Bewusstseinsseele sich der Außenwelt entzieht. Wir können daher wie durch eine Scheidewand von einem Menschen geschieden sein. Sein Ich ist in die Bewusstseinsseele eingesperrt.

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