XXXI. Die Mission der Wahrheit

GA 68c/1909-12-06/p007 ·1909-12-06 · original (original)
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Vergleichen wir diese sogenannte Wahrheit, die der Vielmillionär herausgebracht hat von seinem Standpunkte aus, über den Wert und die Bedeutung des Menschen in der Welt, mit einem ähnlichen Ziele verfolgenden Ausspruch des geistvollen deutschen Kunsthistorikers Herman Grimm, den dieser damals getan hat. Als Treitschke gestorben war, da sagte Grimm [über dessen Werk und Bedeutung] ungefähr: Wenn ein solcher Mann dahingestorben ist, wie Treitschke einer war, dann fühlt man erst, was er all denen, die mit ihm zu tun gehabt haben, eigentlich war, dann fühlt man eine Lücke, in die niemand hineintreten kann. Treitschke gehörte zu denjenigen Menschen — so etwa sagt Grimm —, die, wenn sie ihre Arbeit niederlegen, in Bezug auf diese Arbeit keinen Fortsetzer finden können. Er bringt einem so recht zum Bewusstsein, dass der Einzelne unersetzlich ist in seinem Wert und seiner Bedeutung.

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